Selbsthilfe

14. April 2026
Immer wieder erlebe ich Menschen im Coaching in der Handlungsunfähigkeit… Hier möchte ich ein paar Tipps und Tricks zusammentragen, um in diesen Situationen wieder in die Freiheit kommen zu können.

Als erstes mach dir bewusst, woran du erkennen kannst, dass du auf dem Weg bist, den Überblick über dein System zu verlieren… Was tust du dann? Wie fühlst du dich?

Kreisen deine Gedanken dann um etwas? Beginnst du zu grübeln, schlecht zu schlafen, unruhig zu werden? Wirst du wütend, traurig oder leise? Verrennst du dich in Destruktivität? Mach dir deine Mechanismen bewusst, damit du möglichst zeitig die Chance hast, zu erkennen, dass du grad nicht auf deinem ureigenen Weg läufst.

Denn du rennst so lange in deinem Thema, neben deiner Spur herum, bis du es bemerkst. Es zu bemerken ist der erste Schritt der Lösung. Oft der entscheidendste und auch der schwierigste…

Als nächstes versuche dich auszurichten. Spüre, was wöllte sein? Wie wäre es gedacht? Dabei versuche den größtmöglichen Überblick zu erlangen. Verwende Tricks wie: Wenn ich den Überblick über diese Situation hätte, was würde ich tun? Wen ich weisheitsvoll aus der Zukunft auf diese Situation zurückschauen würde, wie würde ich sie beurteilen? Wenn ich klar und im Überblick wäre, wie würde ich mich anfühlen? 

Sprich über deine Probleme nur mit Menschen, von denen du konstruktive, sinnvolle und deinen Blick erweiternde Antworten erwartest! Es macht keinen Sinn, sich mit Menschen auszutauschen, die keinen Impuls zur Lösung beitragen können. Dadurch wird es meist noch schwieriger zu lösen. Das Thema verschiebt sich nur…

Auch Hilfe holen ist Eigenverantwortung! Viele Menschen glauben, sie müssen irgendetwas allein schaffen, aus ihrer eigenen Kraft und dass das Selbstständigkeit bedeutet. Aber wenn wir uns Hilfe holen, kommt der Impuls aus uns selbst. Es ist Eigenverantwortung und Selbstliebe. Wir müssen nicht hart sein zu uns selbst. Im Gegenteil: für die meisten ist es die Aufgabe aus der gewohnten und illusionär vertrauten Härte auszusteigen.

Du solltest die Dinge erledigen, die überfällig sind, auch wenn das Überwindung kostet: Müll rausbringen, den einen Brief beantworten, das Klo putzen… damit klärst du dein System, denn offene Räume können sich schließen. 

Spüre, ob du den Zugang zur freien realen Schwingung der Erde hast. Bist du Illusionen auf den Leim gegangen? Spürst du den tiefen, Geborgenheit schenkenden Klang unserer Erde? Er ist da und unterstützt.

Und du solltest dich mit Dingen geschäftigen, von denen du weißt, dass sie dir guttun: Waldspaziergang, Sport, Baden, Duschen, etwas Gutes selbstliebevoll kochen, … Atmen. 

Atme so, dass du spürst, wie du mit jedem Ausatmen dein System weitest, auszudehnst und mit dir selbst zu füllst. Atme, bei Spazieren, beim Meditieren, beim Wohnung putzen. Atme, bis dein System so weit ist, dass dein ureigener Klang seinen Platz findet.

Dazu musst du nicht Überblick haben, auch nicht testen können. Atmen kannst du immer und testen kannst du danach:

- Sind deine 8 Ebenen ausgerichtet auf Präsenz, Entwicklung und Ausdruck deines UrSelbst?
- Zu wieviel Prozent arbeitet dein Unbewusstes für dich?
- Wieviel Prozent deines Themas sind eigen? Wieviel trägst du einfach, zum Beispiel familiär oder kollektiv provoziert?
- Hast du Zugang zu deinen realen Bauplänen, linear und nicht linear?
- Stellt dir reales Mikrobiom alle Bausteine zur Verfügung?
- Recycelt reales Mykobiom alles, was du nicht brauchst? 
- Trägt dein Her-, Zell- oder Gedächtnis Aspekte, die im Jetzt nicht mehr sinnvoll sind?
- Und was dir sonst noch einfällt….

Und irgendwann spürst du, du kommst zurück zu dir selbst.
Denn das, was sein möchte ist immer lebbar. Und du bist ohne Zweifel vom Leben in deiner Klarheit und Schönheit gedacht!